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Die Schule der Scham

Grandioser Politthriller!

Wenn gesagt wird, der Mensch sei eine Bestie und in Lust und Grausamkeit tierisch, so ist Joris Marquet (53) aufgrund seiner Tätigkeit bei den Vereinten Nationen zur Überzeugung gelangt, dass der Mensch gerade in Lust und Grausamkeit menschlich ist: ein Spielball seiner Phantasie. Er verliert sich in einem Gewirr von erotischen Erlebnissen und Phantasien und verstrickt sich schliesslich in einer Liebe, die zur Obsession wird.

Am Tiefpunkt seiner Beschämung angelangt, sucht er Hilfe bei Claude Passavent, der mit seiner solide aufgeklärt denkenden Frau zurückgezogen am Stadtrand von Genf lebt. Passavent war Schweizer Verbindungsoffizier der europäischen Geheimarmee Gladio. Als Joris die Bekanntschaft der Studentin Réjeanne Tremblay macht, gerät er in eine Affäre, in der sein Wunsch, wie ein alter Hund erschossen zu werden, und Réjeannes Willen, ihm ihre Vitalität aufzuzwingen, die beiden Liebenden an den Rand des Zusammenbruchs führt. Joris flieht und hinterlässt Claude ein Manuskript, in dessen Zentrum das Städtchen Ornans im französischen Jura und Gustave Courbets Gemälde «L’Origine du monde» steht. Claude entdeckt Réjeannes Geheimnis und kommt sich - nach einem Jahr der Nachforschungen über Joris - selber auf die Spur. 

Blick ins Buch

Blick ins Buch

Pressestimmen und Zitate

Roger Monnerat hat einen ausserordentlich spannenden und intelligenten Gegenwartsroman geschrieben: welthaltig und gleichzeitig voller genau beobachteter Lokalität. Ein handfester Politporno, angesiedelt irgendwo auf halber Strecke zwischen Henry Miller und John LeCarré.
Tages Anzeiger

Irgendwo zwischen Frisch, Graham Greene und Georges Bataille.
Neue Zürcher Zeitung

Roger Monnerats Laborversuch, helvetisches Erzählschaffen an die Standards einer internationalen Unterhaltungsliteratur heranzuführen, darf als geglückt bezeichnet werden.
Bruno Steiger, Neue Zürcher Zeitung

Es herrscht eine Atmosphäre von literarischem Hyperrealismus, ungewohnt und faszinierend.
Beat Sterch, Bund

Eine journalistisch-süffig geschriebene Abhandlung über eine ganze Menge letzter Fragen. 
züritipp
Ein Leseerlebnis erster Klasse.
Nils Jensen, Buchkultur

Das Buch ist nicht nur 'heiss', es ist auch gut.
Nikolaus Hansen, Verleger, Rowohlt Verlag

Ein Wagnis, auf das man sich einlassen sollte.
Blick

Mit eiskalter Präzision entwirft Monnerat das Panorama einer zynischen Gesellschaft.
Peter M. Hetzel 

Roger Monnerat: Die Schule der Scham
Fr. 24,00
ISBN 978-3-908010-41-8

Roman, 191 Seiten, gebunden