|
|
Erste Stimmen:
»»Zaïda ist eine Liebes- und eine Befreiungsgeschichte. (...) Das ist nicht die postmodern übliche Auseinandersetzung mit sich selbst, sondern ein historisch-imaginativer Rückblick auf eine Zeit, als an Fortschritt und Entwicklung noch geglaubt wurde. (...) Solange Schweizer Literatur solche Stoffe zu bieten hat, soll auch und gerade in Krisenzeiten niemand resignieren.« Claudio Steiger, Tagesanzeiger
»Die Geschichte einer starken Frau, die bis ins hohe Alter als Ärztin und Psychoanalytikerin arbeitet und die zum Teil auf der Biografie ihrer Großmutter basiert, fasst Cuneo in ein hochpolitisches und intensiv recherchiertes Stück Zeitgeschichte des späten 19. und 20. Jahrhunderts.« Badische Zeitung, 1.12.2009
»Das Buch ist eine wahre Perle unter den diesjährigen Neuerscheinungen. (...) Zaïda kann als historischer Romanen gelesen werden. Allerdings geht es nicht nur um die Ereignisse einer bestimmten Epoche, sondern auch um die Ideengeschichte, die Entwicklung der Psychologie seit Freud und um den gesellschaftlichen Wandel innerhalb eines langen Menschenlebens.« Heinrich Boxler, Rezensent fürs Bibliothekenwesen
»ZAIDA hat mir wunderbar gefallen! Ich habe es in einem Schlurz gelesen, war immer wieder fasziniert, berührt und mitten in der Geschichte drin.« Marina Villa, Radio DRS, Focus
»Anne Cuneo hat sich ernsthaft ins Bild gesetzt und ist offensichtlich vertraut mit den Örtlichkeiten im Dreieck Grossbritannien-Italien-Schweiz. (...) Die Anbindung der Begebnisse an ein individuelles Frauenschicksal schafft für die Leser Nähe, Anschaulichkeit, Farbe, Dramatik.« Der Bund, Charles Cornu
»Tatsächlich ein \\\'pralles Leben\\\'.« Aargauer Zeitung, Marco Guetg
»Anne Cuneo legt mit ZAÏDA einen überwältigenden Epochenroman vor. Die Geschichte über Zaïda, die Ende des 19. Jahrhunderts als eine der ersten Frauen Medizin studiert, ist pralles Leben auf fast 600 Seiten.« Nina Kobelt, NEWS
»Ich möchte mich doch noch ganz herzlich bedanken für die beiden Leseexemplare von Zaïda. Eine junge Kollegin hat sich buchstäblich auf das eine gestürzt, ich habe das andere genommen und bin begeistert.- Wir werden es sicher gut verkaufen.» Mei Hubacher, Buchhandlung Stauffacher, Bern
»Mit grosser Begeisterung habe ich das Buch gelesen.« Mengia Cincera, Buchhandlung Scriptum, Dietikon
»Ich habe ZAÏDA gelesen und finde es ein ganz tolles Buch.« Annemarie Pfister, Buchhandlung, Basel
»ZAÏDA lässt einem nicht mehr los. Schade nur, dass ich mich bis heute Abend gedulden muss um weiterzulesen.« Brigitte Vetter, Buchhandlung Vetter, Basel
»Anne Cuneos grossartiges Werk stellt auf scharfsinnigste Weise auch die Frage nach der Menschlichkeit.« Philippe-Jean Catinchi, Le Monde, Paris
(orig: »Le magnifique ouvrage d’Anne Cuneo comporte une interrogation humaniste des plus fines.« Philippe-Jean Catinchi, Le Monde, Paris)
ANNE CUNEO zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Schweizer Autorinnen der Gegenwart. Geboren am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in Paris, verbrachte sie ihre Jugend in Norditalien. 1945, nach dem Tod ihres Vaters, kam sie in verschiedene Internate und Klosterschulen, zunächst in Italien, dann in Lausanne am Genfersee. Dieser schwierigen Phase folgte ein Jahr in England, in Plymouth und London.
Ihre Erinnerungen an diese Zeit finden sich wieder im Roman »Station Victoria« (1989; Taschenbuch bei Heyne, 2002). Nach ihrer Rückkehr nach Lausanne arbeitete sie zunächst als Telefonistin, studierte dann an der Universität von Lausanne, stieg in die Werbung ein, unterrichtete Literatur und bereist Europa. Heute lebt und schreibt sie in Genf und in Zürich.
Anne Cuneos Schreiben bewegt sich in fast allen Genres der Literatur und des Journalismus. Seit 1967 erschienen 30 Bücher, neben 20 Stücken für das Theater und den Rundfunk. Dazu drehte Anne Cuneo 15 Filme. Ihr bisheriges ins Deutsche übersetzte Werk erschien im Limmat Verlag, Zürich, die Taschenbuchausgaben bei Ullstein, Heyne und Droemer Knaur, darunter das Aufsehen erregende autobiographische Prosawerk »Eine Messerspitze Blau« (franz. 1979), das sie nach einer überstandenen Krebserkrankung geschrieben hatte.
In ihren Romanen der vergangenen zwei Jahrzehnte hat Anne Cuneo sich immer mehr wegbewegt von einer Beschreibung des eigenen Lebens hin zu einem Blick auf fremde Biographie. Für den Roman »Trajet d\\\'une Rivière« (120.000 verkaufte Exemplare) (dt. »Der Lauf des Flusses«, 1999 Taschenbuch bei Ullstein) erhielt sie den renommierten Prix des Libraires (1995). Weitere Romane vor historischem Hintergrund folgten: »Dark Lady« und der grosse Roman »Garamonds Lehrmeister« (2004), Hommage an das Buch, die Kunst des Buchdrucks, an die Literatur. (2006, Taschenbuch bei Droemer Knaur);
Fünf Kriminalromane um die Ermittlerin Marie Machiavelli, sie entstanden in den letzten paar Jahren, zeigen Anne Cuneos Meisterschaft auch in diesem Genre.
2007 schliesslich erschien Anne Cuneos grosser Roman »ZAÏDA« – »Fragmente eines Lebens« – eine Hymne an das Leben. Wie alle ihre Bücher in der Originalversion im Verlag Bernard Campiche. Mit der Publikation dieses Romans, der im März 2009 in der bewährten Übersetzung von Erich Liebi erscheint, beginnt der bilgerverlag die Herausgabe des aktuellen und künftigen Werkes von Anne Cuneo auf Deutsch.
|