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Roger Monnerat
Der Roman «Der Sänger» erzählt in drei Anläufen aus dem Leben eines Mannes, der, 1949 geboren und in der Vorstadt auf dem Kleinen Rheinfeld am Oberlauf des Rheines aufgewachsen, der Autor gewesen sein könnte.
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Roger Monnerat
Wenn gesagt wird, der Mensch sei eine Bestie und in Lust und Grausamkeit tierisch, so ist Joris Marquet (53) aufgrund seiner Tätigkeit bei den Vereinten Nationen zur Überzeugung gelangt, dass der Mensch gerade in Lust und Grausamkeit menschlich ist: ein Spielball seiner Phantasie. Er verliert sich in einem Gewirr von erotischen Erlebnissen und Phantasien und verstrickt sich schliesslich in einer Liebe, die zur Obsession wird.
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Yves Netzhammer
1997 erschienen – Jetzt in aller Munde:
Ein Band mit Zeichnungen in einem Belletristikprogramm. Die am Computer gezeichneten Welten bestechen durch die seltsamen Geschichten, in einfachen Strichen erzählt: skurril, witzig, böse, obszön, poetisch, hypertextuell.
Yves Netzhammer wurde 1999 mit dem Manor Kunstpreis ausgezeichnet.
Yves Netzhammer vertritt 2007 die Schweiz an der Biennale in Venedig.
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Barbara Ott
Dieser einzige Roman der (Malerin) Barbara Ott spielt im Zürich der 80er Jahre. Der Beton bricht auf, roher Punk, Tabubrüche, Konfrontation mit der Gesellschaft und die Melancholie einer immer in der Seele verwundeten Jugend. Sex und die Sehnsucht nach Zärtlichkeit. Abhauen und immer wieder frustriert zurückgespült werden im hämmernden Rhythmus der Zürcher Punkszene. «Silberprinz und Scheidenrot» wurde in der 'SonntagsZeitung' in seiner Bedeutung gar mit Jack Kerouacs epochalem «On the Road» verglichen. Ein Schlüsselroman zu den Kids und Ereignissen im 'brennenden Zürich'.
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Pedro Lenz
Jetzt im Buchhandel!
2. Auflage 2008 (minimalst verändert)
«Das Kleine Lexikon der Provinzliteratur» hat alles, was ein die Jahre überdauerndes Standardwerk haben muss. Pedro Lenz ist es damit gelungen eine Lücke zu schliessen. Sein Lexikon, das sich wie ein Roman in Hundert Biographien liest, schafft, was bei wissenschaftlicher Literatur selten ist: von breitester Bevölkerung gelesen, von der Germanistik geschätzt und von der Literaturkritik wahrgenommen zu werden. Darüber wird es als besonders sorgfältig gestaltetes Büchlein auch bibliophile Provinzreisende entzücken. Wie sagte schon Irena Popova, die 1995 mit einem Saisonarbeitsvertrag in die Schweiz eingereist ist und 1997 mit dem Roman «Dancing-Geplauder» einen durch Sachkenntnis und Detailgenauigkeit bestechenden Milieu-Bestseller landete: «Die Provinz ist fast überall. Ich liebe die Provinz.»
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Pierre Chiquet
In der Königsmatt leben zwölf wohlhabende Pensionäre in morbider Vornehmheit vor sich hin: Sie werden bloss ein wenig älter und grauer von Tag zu Tag, ein wenig steifer in den Knochen und ein wenig starrer in ihrem Eigensinn. Als einmal, ein einziges Mal, das Essen zu spät auf den Tisch kommt, fällt die vordergründig festgefügte Ordnung in sich zusammen, explodieren die scheinbar zur Ruhe gekommenen Leben. Die zwölf Männer und Frauen beginnen aufzubegehren und befreien sich nach und nach aus der totalen Versorgung, der sie ausgeliefert sind.
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Gottfried Richrath
Gottfried Richrath schrieb als damals 18jähriger seine vorpubertäre Kindheitszeit im Deutschland der 60er Jahre auf: Haribo, Ferienlager und erste sexuelle Spiele.
10 Jahre alt, verliebt er sich in den zwei Jahre älteren Antonio, und weil kein Erwachsener sie stört, entwickelt sich eine wilde, frivole und nicht ganz unschuldige Geschichte zwischen zwei Jungen. «Das Krokodil lebt im Urlaub» ist ein wunderschöner Roman über Freundschaft und die unbeschwerten Freuden der Jugend.
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Roland Reichen
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«Elfriede Jelinek und Franz Xaver Kroetz haben ein Kind gezeugt: es heisst Roland Reichen und lebt in Spiez.» Basler Zeitung
«Man muss sie lesen! Die bitterkomische Geschichte 'Aufgrochsen'.» Buchjournal, 1/2007, Franziska Schläpfer
«Die innere Notwendigkeit des Dialekts spürt man freilich nur in «aufgrochsen» von Roland Reichen, der die schreckliche Geschichte von missgeborenen Menschenstümpfen erzählt, erfüllt von Rumpfgefühlen, zu denen die Wortbrocken passen.» Stefan Zweifel im Tagesanzeiger Magazin, 3. November 2007
«Das Buch sei selber abverreckt, sagen meine Freunde. Einer, ein Literaturdozent, rief sogar aus: Das sei das Gegenteil von Literatur! Nun ist das Gegenteil von Literatur vielleicht immer noch Literatur oder besser: Litteratur, Ghüder. Ja, «aufgrochsen» ist Trash vom Strübsten. Im Angelsächsischen ist das eine anerkannte Kunstgattung, aber weil der Roland Reichen aus Spiez kommt und Germanistik studiert hat, heisst es: Da macht sich einer über die Benachteiligten lustig und betreibt auf ihrem Buckel experimentelle Literatur. Vielleicht würde Reichens Roman anders beurteilt, stünde in der Biografie zum Beispiel «Maurer», «Metzger» oder «Velokurier».» Balts Nill, Stiller Haas, im Tagesanzeiger Magazin, Mai 2007
«Hoffnung jedenfalls gibt es keine in «aufgrochsen» - zu deutsch Aufschnauben. Die ganzen kurzweiligen hundert Seiten sind eine schwyzerdütsche Zumutung an jeglichen Optimismus, ein knietiefes Waten im Elend einer Schicht, die ohne Chancen ins Unglück taumelt - und doch ein brutaler Spaß und wahnsinniges Vergnügen.» Berliner Zeitung
«Der Mut, den der Autor für das Schreiben eines solchen Romans gefasst hat, hat sich gelohnt. (...) Roland Reichen geht an die Grenzen, einerseits sprachlich (...) andererseits inhaltlich. Dies mit einer derartigen Schnelligkeit, dass es einem beim Lesen beinahe schwindlig wird.» WOZ, Nicole Ziegler
«Wunderbare Satire, bitterböser Humor und sprachliche Innovation könnten dem Buch Kultstatus bringen.» Das NETZMAGAZIN
Raphael Urweiders Einführung: «der roland reichen ist am 22. märz 1974 in spiez als bub geboren worden. das ist er, ganz im gegensatz zu seinem helden, nicht sein leben lang geblieben. nicht, das roland reichen später ein meitschi geworden wäre, nein. er hat sich ein paar jahre in spiez am thunersee umgehört, gut zugelost, was da von den engen tälern für geschichten den brienzersee und dann den thuner hinabgespült wurden, sie im harten hintergrind behalten, sedimentieren lassen um sie jetzt, hier heute in verquerer form zu verzellen.
der reichen roland hat teilweise chnorzige aber auch huren träfe ausdrücke in sein buch „aufgrochsen“ einfliessen lassen. das gibt ihm ein herzzerreisend grobes und trotzdem gut gemachtes instrument in die finger, als hätte es die brienzer geigenbauerschule mit zweihandbeilen aus bamstümpfen gedroschen.
der roland gibt den figuren eine stimme, die sonst nur grochsen. er leiht diesen dorftubeln und krüppelinnen ein ohr, die in der schweizer literatur sonst schon längst durch cappucinoschlürfende grossstadtidioten ersetzt worden sind. die enge, die er beschwört, ist teil einer fast schon vergessenen oberländlichen schweiz, in der eigene gesetze, physiognomien und und hirngespinste vorherrschen.
es ist brutal lustig in dem buch „aufgrochsen“ zu lesen. brutal, weil die, die schon nichts haben, im kopf und im portmonee, auch nichts werden. und je mehr sie strampeln, desto tiefer versinken sie im matsch einer gesellschaft, die mit invaliden dörflern und kiffenden hevys nichts zu tun haben will. es ist lustig, weil roland sich nicht über seine figuren lustig macht, sondern um ihr darum herum, und aufzeigt, dass die gesunden äpfel in einem körbli die faulen noch fauler machen können.
wo ich herkomme, sagt man, dass wenn oberländer nägel fressen, unten schrauben rauskommen. roland reichen wird das ihnen vielleicht beweisen können.»
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Alex Sadkowsky
Ein jahrealter Mythos, ein nie verstummendes Gerücht wird Buch. Alex Sadkowskys grosser Roman, die mit 2000 Seiten auch vom Umfang her alle Dimensionen sprengende Liebesgeschichte, dieses literarische Wagnis und jetzt Ereignis mit dem Titel «Die Chinesische Wespe. Geschichte einer Liebe.» kommt in die Buchhandlungen. In vier Etappen. Im Mai 2002 geht es los. Alex Sadkowsky im Wunderland. Die Geschichte von Allan Hertzmark und Leslie McSweeney wird uns die nächsten Jahre - so sieht es der Editionsplan vor - in Atem halten: (...) «Sie zeigte mit einer eleganten Bewegung auf die vielen Schwimmer, die seltsamerweise keinen Laut von sich gaben, und sagte mit leicht belegter Stimme: Viel Fleisch in der Suppe heute.» So ist es.
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Nicholas Saunders, Patrick Walder
3. Auflage. Über 20?000 verkaufte Exemplare.
Das Standardwerk zum Thema Ecstasy. Die deutsche Ausgabe in der Übersetzung von Patrick Walder folgt dem 1993 erschienen «E for Ecstasy», ist stark überarbeitet und ergänzt, und nimmt explizit Bezug auf die deutsche und schweizerische Szene.
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