«Die Schule der Scham» (1999) ist der Roman, der von der dunklen Seite der «Elementarteilchen» handelt. Die Kritik situiert ihn zwischen Henry Miller und John LeCarré einerseits (Tages-Anzeiger) oder siedelt ihn andererseits gar bei Graham Greene, Max Frisch und Georges Bataille an (NZZ). Der 1949 geborene Basler hat mit «Lanze Langbub», dem Protagonisten seines Erstlings und kleinen Kultromans, einen Candide der 90er-Jahre geschaffen. Joris Marquet, erzählendes Alter Ego im neuen, umstrittenen Oeuvre, rechnet auf melancholisch-zynische Art ab. Mit dem Denken. Dem männlichen. Und erweist sich dabei als höchst charmanter und sinnlicher Erzähler.
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