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10. Buch- und Handpressenmesse Frauenfeld
( 02.10.2010 17:03 )
Vom 12.-14. November nimmt sind wir mit unseren Büchern erstmals an dieser wunderbaren Veranstaltung von Beat Brechtbühl mit unseren Büchern mit dabei. Handpressenmesse
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Jetzt im Buchhandel!
( 26.09.2010 12:42 )
FUCKING FRIENDS und KAUFMANN UND DAS KLAVIERFRÄULEIN - die Romane von Roland Heer und Kaspar Schnetzler gibt es ab sofort im Buchhandel oder via Verlag.
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Katharina Faber auf Schloss Werdenberg
( 10.09.2010 09:47 )
Freitag, 24. September im Rahmen der Reihe erLesen. www.schloss-werdenberg.ch
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Lieferbar in 2. Auflage
( 26.08.2010 12:58 )
Das Warten hat ein Ende. Urs Mannharts betörender Liebesroman DIE ANOMALIE DES GEOMAGNETISCHEN FELDES SÜDÖSTLICH VON DOMODOSSOLA ist wieder lieferbar. Die 2. Auflage in den Buchhandlungen oder über den Verlag bestellbar.
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Froehling - LangeNächteTag - Lesetour
( 26.08.2010 12:01 )
Samstag, 11. September im Sphères, Zürich im Rahmen von Salonpalaver.
www.salonpalaver.ch
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Biographisches
( 22.08.2010 10:00 )
ANNE CUNEO zählt zu den bedeutendsten und erfolgreichsten Schweizer Autorinnen der Gegenwart. Geboren am Vorabend des Zweiten Weltkriegs in Paris, verbrachte sie ihre Jugend in Norditalien. 1945, nach dem Tod ihres Vaters, kam sie in verschiedene Internate und Klosterschulen, zunächst in Italien, dann in Lausanne am Genfersee. Dieser schwierigen Phase folgte ein Jahr in England, in Plymouth und London.
Ihre Erinnerungen an diese Zeit finden sich wieder im Roman »Station Victoria« (1989; Taschenbuch bei Heyne, 2002). Nach ihrer Rückkehr nach Lausanne arbeitete sie zunächst als Telefonistin, studierte dann an der Universität von Lausanne, stieg in die Werbung ein, unterrichtete Literatur und bereist Europa. Heute lebt und schreibt sie in Genf und in Zürich.
Anne Cuneos Schreiben bewegt sich in fast allen Genres der Literatur und des Journalismus. Seit 1967 erschienen 30 Bücher, neben 20 Stücken für das Theater und den Rundfunk. Dazu drehte Anne Cuneo 15 Filme. Ihr bisheriges ins Deutsche übersetzte Werk erschien im Limmat Verlag, Zürich, die Taschenbuchausgaben bei Ullstein, Heyne und Droemer Knaur, darunter das Aufsehen erregende autobiographische Prosawerk »Eine Messerspitze Blau« (franz. 1979), das sie nach einer überstandenen Krebserkrankung geschrieben hatte.
In ihren Romanen der vergangenen zwei Jahrzehnte hat Anne Cuneo sich immer mehr wegbewegt von einer Beschreibung des eigenen Lebens hin zu einem Blick auf fremde Biographie. Für den Roman »Trajet d\\\\\\\\\\\\\\\'une Rivière« (120.000 verkaufte Exemplare) (dt. »Der Lauf des Flusses«, 1999 Taschenbuch bei Ullstein) erhielt sie den renommierten Prix des Libraires (1995). Weitere Romane vor historischem Hintergrund folgten: »Dark Lady« und der grosse Roman »Garamonds Lehrmeister« (2004), Hommage an das Buch, die Kunst des Buchdrucks, an die Literatur. (2006, Taschenbuch bei Droemer Knaur);
Fünf Kriminalromane um die Ermittlerin Marie Machiavelli, sie entstanden in den letzten paar Jahren, zeigen Anne Cuneos Meisterschaft auch in diesem Genre.
2007 schliesslich erschien Anne Cuneos grosser Roman »ZAÏDA« – »Fragmente eines Lebens« – eine Hymne an das Leben. Wie alle ihre Bücher in der Originalversion im Verlag Bernard Campiche. Mit der Publikation dieses Romans, der im März 2009 in der bewährten Übersetzung von Erich Liebi erscheint, beginnt der bilgerverlag die Herausgabe des aktuellen und künftigen Werkes von Anne Cuneo auf Deutsch.
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Weitere Presse- und andere Stimmen
( 21.08.2010 17:26 )
»Es zieht einem mit analytischem Sog in diesen Liebesroman. Immer klarer werden die Geschichten, immer unklarer, ambivalenter und komplexer das Geschehen. Das Erzählen des Geschehenen, muss man sagen. Denn über allem steht auch die skeptische Frage: Was geschieht, wenn wir anfangen, uns Geschichten zu erzählen? Wie kann ich heute überhaupt noch eine Geschichte erzählen? (...) Es sind Leute von heute, die Froehlings Texte bevölkern, was sie umtreibt, sind die Fragen der Zeit. Grosse Fragen, grosse Sehnsüchte – aber keine Pathetik. Simon Froehlings Sprache lässt sich von ihren Themen nicht sprengen. Es ist eine kunstvoll rhythmisierte, nahezu ins lyrische überformte, dabei ganz schlichte Sprache. Sie speist sich aus urbanen Gegenwarten; wie auch der trockene Witz der Texte, in LANGE NÄCHTE TAG etwa in der umwerfenden Yoga-Szene. Es gibt die aussertextuelle Verankerung (man darf sich einen urbanen Raum zwischen Zürich und Berlin vorstellen, in LANGE NÄCHTE TAG wird man die eine oder andere Zürcher Location wiedererkennen) – doch erschöpft sich das Interesse nicht darin. Nicht ums Abbild geht es in seinen Texten, sondern ums Zeichen. Es wäre manches zu sagen über Froehlings Liebesroman. Über Körperlichkeiten. (...) Über Wiederholung und Verknappung, die Fokussierung in der Redundanz, minimale Verschiebungen, die neue Inhaltsräume öffnen: Immer scheint Froehlings lakonische Sprache auf der Suche nach der maximalen Reduktion; und meist ist dies knappe Reden auch ein Aneinandervorbeireden, Zeichen für eine durchgängige Kommunikationsunfähigkeit, unter der Simon Froehlings Figuren leiden und an der sie zugrunde gehen. Alle reden aneinander vorbei; alle verpassen sich.« Andreas Klaeui, THEATERheute
»Der Dramatiker Simon Froehling debütiert mit einem Aidsroman: einem packenden Dokument über Schwulensex und Liebe, die nach Leben schreit. (...) Der australisch-schweizerischer Doppelbürger mit Wohnsitz in Zürich und Berlin hat bislang vor allem als Theaterautor gewirkt. Nun debütiert der 32-Jährige mit dem Schwulenroman LANGE NÄCHTE TAG, der die Selbstfindung und Selbstauflösung zum Thema hat: Eros und Thanatos – Liebe und Tod. Seinen Protagonisten Patrick lässt er dabei zwischen zwei Erzählebenen des Erinnerns hin und her changieren, mit ein und demselben Ziel: Verstehen, weshalb es so weit kommen konnte. (...) Starke, realistische Szenen wechseln mit reflexiven Momenten und Wunschfantasien.« Anna Wegelin, WoZ, Die Wochenzeitung
»Gerade hat ihm sein neuer Freund gestanden: Ich habe mich bei einem One-Night-Stand mit HIV infiziert. Die Rosa-rote Brille ist auf einen Schlag zerschmettert, die Beziehung steht auf der Kippe. Werden es die beiden schaffen, trotzdem wieder zueinander zu finden? Brutal und zärtlich zugleich ist der Debütroman des jungen schweizer Autors Simon Froehling. LANGE NÄCHTE TAG erzählt davon, wie nahe Liebe, Hass und Selbstverachtung beieinander liegen können.« www.radioeins.de
»Wie Simon Froehling dieses Chaos in Patricks Kopf beschreibt, dass hat mich wirklich sehr bewegt. (...) HIV ist ja immer noch nicht heilbar und Simon Froehling beschreibt hier sehr realistisch, wie sich auch die Gespräche der Beiden ändern und dadurch natürlich auch ihre Beziehung. (...) Vergessen oder Verdrängen, das geht hier wirklich überhaupt nicht. (...) Es ist ein sehr wichtiges Thema und klischeehaft wird es auch deshalb nicht, weil Froehling eben sehr treffend die Schwulenszene in Zürich beschreibt, ohne in seinem Buch ein moralisches Urteil zu fällen. (...) Der Titel LANGE NÄCHTE TAG trifft sehr gut diese Parallelwelten, in denen viele Schwule unterwegs sind, auch hier im Buch Patrick und Jirka. (...) Diese schwule Liebe wird sehr intensiv beschrieben, und trotzdem, finde ich, geht es in diesem Buch auch um etwas ganz universelles – egal ob jetzt Homo oder Hetero, Froehling zeigt einfach, wie unterschiedlich Menschen lieben und dass sie vor allem eins wollen: glücklich sein. Ganz egal auf welchem Weg sie dieses Ziel auch erreichen mögen.« Boris Kullick, Radio Eins (RBB)
»Patrick und Jirka sind um die 30, als sie sich kennenlernen. Nach einer gemeinsamen Yogastunde verbringen sie ihre erste Nacht miteinander. (...) Vieles in diesem Text kreist um diese Nacht, welche die beiden aneinander binden wird: In der Patrick sich davonstiehlt. (...) Später steht die Ansteckung von Patrick durch Jirka im Raum. Damit ist das Feld jener Handlung abgesteckt, welche sich beständig und als innerer Zusammenhalt durch den Text zieht. Von dieser Ebene aus operiert Simon Froehling mittels kurzer Passagen, harter Schnitte, changiert in Sprache, Erzählperspektive und Zeit. (...) LANGE NÄCHTE TAG ist kein Buch über Aids; ein wenig, könnte man sogar meinen, habe diese Krankheit von ihrem einstigen Schrecken verloren. (...) LANGE NÄCHTE TAG ist aber auch kein Buch über die Liebe, selbst wenn der Untertitel das behauptet, denn es ist dieses komplizierte Konstrukt aus Krankheit und vermeintlicher Schuld, das Patrick und Jirka zusammenhält: Liebe ist es nicht. Aber es ist ein gutes Buch, eines über Sehnsucht, Einsamkeit, Distanz, über Krankheit und Körperintegrität, die Zerstörung von Schönheit; vielleicht auch über den Tod, das Loslassen-Können und der damit verbundenen Angst vor Verlust.« Jürgen Lagger, Die Presse
»Simon Froehlings literarisches Debüt spielt zwar sehr explizit in der Homosexuellenszene – ist dabei jedoch eindeutig mehr als ein ‚Szeneroman’, da es mit feiner Symbolik von universellen seelischen und sexuellen Traumata erzählt. Ein gelungener Erstling. (...) Besonders gut hat Froehling das ‚Vorgestellte’, von dem (Orhan) Pamuk spricht, da in eine kohärente Form gegossen, wo sich Vergangenheit und Gegenwart in Rückblenden durchdringen. LANGE NÄCHTE TAG ist ein existenzialistisches Kammerspiel für zwei, grenzt an eine Parabel. Nicht zufällig hat Froehling den schönen Satz ‚Herein, ich habe mich aufgehängt’ aus Albert Camus‘ ‚Die Pest’ seinem Buch als Widmung vorangestellt. (...) Wie bei (Alan) Hollinghurst, wo Schönheit und Verderbtheit spiegelbildlich nebeneinander stehen, macht der Kontrast von Zärtlichkeit und Brutalität die Anziehungskraft von LANGE NÄCHTE TAG aus. Und Froehlings suggestive Sprache treibt den spannenden Plot voran.« TITEL Kulturmagazin, Ingo Arend
»LANGE NÄCHTE TAG erzählt in zurückhaltendem Ton von einer Amour fou unter Männern, von Aids und Darkrooms. Literarische Glanzlichter gelingen dem Autor, wenn sich sein Ich-Erzähler an die Kindheit erinnert. (...) Froehling verzichtet auf Begründungen, er skizziert bruchstückhaft das Leben zweier Schwuler, die manchmal zart, manchmal brutal umeinander ringen. Nähe und Distanz wechseln wie Angst und Zukunftseuphorie. (...) Über weite Strecken findet Froehling zu einem zurückhaltenden, leisen Ton; stark ist er in der genauen Schilderung einzelner Szenen – hier ist immer auch der Dramatiker am Werk. Besonders ausgeprägt ist dies in den collageartig eingefügten Kindheitserinnerungen und in den Rückblenden auf die nahe Vergangenheit. In wenigen Sätzen gelingt es Froehling, die Familienverhältnisse seines Ich-Erzählers bildstark zu umreissen.« Sandra Leis, Basler Zeitung
| Pressestimmen
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Grandiose Rezension in den SCHWEIZER MONATSHEFTEN August 2010
( 21.08.2010 14:43 )
Marie-Jeanne Urechs MEIN SEHR LIEBER HERR SCHÖNENGEL hallt nach:
»Während die Zeitungen im Wirtschaftsteil zu verstehen versuchen, wer die Finanzkrise angerichtet hat, liefert die Lausanner Schriftstellerin und Filmemacherin Marie-Jeanne Urech eine grandios schräge Vision des Börsensturzes. Ihr Roman - auf Französisch schon 2006 vor der Finanzkrise erschienen - schildert eine vordergründig absurde Welt, in der sich stilistisch Kafka und Orwell begegnen. (...) Kann das Börsenwesen boshafter, komischer dargestellt werden?« Schweizer Monatshefte, Beat Mazenauer
| Pressestimmen
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Bibliographie
( 06.08.2010 15:06 )
1993 erschien der Lyrikband Das Meer ist leer im Waldgut Verlag, Frauenfeld.
1993 Gleitschirmfliegen (Fotos: Robert Bösch; Texte: Roland Heer). Stürtz Verlag
1996 CD Am Berg - Ein Wortkonzert. Mit dem Co-Streiff-Sextett KADASH. Text: Roland Heer. Produziert von Radio DRS2. RecRec, UTR 4106
2009 verfasste Emil Zopfi im Buch Dichter am Berg (AS-Verlag) ein Porträt des Extremkletterers und Schriftstellers Roland Heer.
Zahlreiche Einzelveröffentlichungen in der NZZ, im SCHREIBHEFT, in Einspruch, Entwürfe, drehpunkt, WoZ, TagesAnzeiger, DU, Jahrbuch der Lyrik Luchterhand, ALPEN.
| Portrait
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Biographie
( 06.08.2010 14:55 )
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Foto: Adrian Moser
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Roland Heer wurde 1959 in Montreal (Kanada) geboren. Seit 1980 lebt er in der Stadt Zürich. Studium der Germanistik, Philosophie und Psychologie. Seit 1992 arbeitet er als Deutschlehrer. 1996 Geburt einer Tochter.
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Buchpremiere HAG UM HAG von Mäddel Fuchs
( 29.07.2010 20:35 )
Bitte vormerken! 1. Oktober 2010 im Pfalzkeller in St. Gallen - Buchpremiere und Welturaufführung des Requiems HAG UM HAG von Peter Roth. Text: Josef Osterwalder. Mit Noldi Alder (Stimme) und Urs Klauser (Sackpfeife). Mehr dazu schon bald.
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Daniel Goetsch und Roland Reichen an der Buchmesse 2010
( 29.07.2010 11:39 )
Samstag, 9. Oktober 2010 um 13.00 am STand des SBVV. Eine Veranstaltung des HALMA-Netzwerk
| Termin
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Schule der Gaukler auf der Shortlist
( 29.07.2010 11:16 )
| Termin
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Prix de l Etat de Berne an Anne Cuneo
( 24.07.2010 13:04 )
Am Freitag, dem 4. Juni 2010, verlieh die Universität Lausanne (UNIL) an ihrem Dies academicus der Schriftstellerin und Journalistin Anne Cuneo den Prix de l Etat de Berne. Vor Anne Cuneo erhielten Bertil Galland, Jean Tinguely und Stephan Eicher diesen Preis, der mit 15000.- Franken dotiert ist.
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FREMDE SIGNALE jetzt als Taschenbuch
( 24.07.2010 12:44 )
Vier Auflagen der gebundenen Ausgabe des Bestsellers von Katharina Faber sind verkauft. Neben der Hör-CD gibt es ab Ende Juni neu den Roman als Taschenbuch im LENOS-Verlag.
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Das literarische Wunder aus der Schweiz
( 02.06.2010 15:38 )
Simon Froehling hat ein erstklassiges literarisches Debüt geschrieben und jetzt eine genauso erstklassige Rezension erhalten in: DU&ICH. Das literarische Wunder aus der Schweiz.
| Portrait
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Gunter Geltinger, Autor von »Mensch Engel« über »Lange Nächte Tag«
( 13.05.2010 14:33 )
»Hier passiert – durch Sprache – vom ersten Satz an etwas, bei dem man die Waffen streckt und schutzlos eintaucht in eine irisierend dunkel-grelle Tagnacht, in das Ringen zweier Menschen umeinander, für die eine HIV-Infektion nur das sichtbare, Halt, Identität und Sprache stiftende Symptom eines viel tieferen und vielleicht noch tödlicheren Schmerzes ist. Dieses Beben unter der Oberfläche einer sich anbahnenden Liebesbeziehung sprengt in Froehlings Text die Zeit, es bricht die Erinnerungen und die so genannte Wahrheit in Stücke und befördert Widersprüche und Fragen ans Licht, es verschiebt die Perspektiven und hebt die Kausalitäten auf, und das gelingt Froehling eindrucksvoll, im unablässigen Gegeneinanderschneiden der Zeiten, Bilder und Ereignisse, der davon frei gesetzten Gedanken, Assoziationen, (Alp-)Träume und Ängste. So funktioniert Erzählen – im Versuch, von allen Seiten das zu fassen, was sich in der Annäherung, im Scharfstellen am meisten entzieht: diesen Moment, in dem im Leben etwas Grundlegendes und Irreversibles geschieht. In ‚Lange Nächte Tag’ ist es die kurze Nacht, als Patrick von Jirka fort geht und gehen muss, und es ist der qualvoll lange Tag, an dem sich der Riss, der sich durch diese falsche Bewegung in den Gefühlen füreinander gebildet hat, zur Kluft weitet. Das Sich-Entziehen im Moment größtmöglicher Nähe ist das Drama der beiden, ist ihre Geschichte, und Froehlings Sprache. Er schafft es, Zärtliches und Brutales, Sentimentales und Banales lose oder verbunden nebeneinanderzustellen und in allen Schichtungen immer wieder auf die elementare Leerstelle im Fühlen seiner Figuren zu verweisen, in der die junge Liebe von Patrick und Jirka zu versinken droht, kaum, dass die beiden sich ihrer bewusst geworden sind. Im Ringen um eine Benennung dieses blinden Flecks bricht die Sprache immer wieder ab, setzt neu an, durchtaucht die Zeit bis hin zu den längst magisch gewordenen Bildern der Kindheit – und sucht: dieses Du, um das Patrick oszilliert, das er erkennen, halten, lieben möchte. Und das wegläuft, so, wie auch er in jener Nacht weglaufen musste, damit sich die beiden schliesslich, über den schmerzvollen Umweg der Krankheit, auf einer Ebene treffen können, die endlich Berührung zulässt. Denn erst als der Tod, und schon das Ende ihrer Liebe, im Körper des einen, vielleicht auch des anderen keimt, scheint eine wirkliche Begegnung plötzlich möglich und ganz nah. Selten hat ein Roman so sehr den Untertitel ‚Liebesroman’ verdient. Und selten spricht ein Roman so wenig von Liebe und meint doch nur sie.«
| Interviews und Gespräche
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( 13.05.2010 14:22 )
Dienstag, 14. September, 20 Uhr - LOGE, Moosstr. 26, 6003 Luzern
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| Neues aus dem Verlag
| Termin
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( 13.05.2010 14:21 )
Montag, 13. September, 20 Uhr - ONO Theater, Kramgasse 6, 3011 Bern
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| Neues aus dem Verlag
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Manuskripte
( 22.04.2010 16:31 )
Möchten Sie ein Manuskript an uns schicken, sollten Sie folgendes beachten:
Es genügen eine Inhaltsangabe, ein Exposé und 2-3 Probekapitel (Immer den Anfang) mit Schreibmaschine geschrieben oder auf PC und ausgedruckt. Das vollständige Manuskript nach eigenem Gutdünken.
Wir bearbeiten keine handschriftlichen Manuskripte, keine Disketten und keine E-Mails.
Für unverlangt eingesandte Manuskripte oder Bildmaterial übernehmen wir keinerlei Haftung. Bitte schicken Sie uns daher keine Originale, sondern nur Kopien. Unverlangt eingesandte Manuskripte können wir aus Zeit- und Kostengründen leider generell nicht zurückschicken.
Durch die große Anzahl der eingehenden Manuskripte dauert es mindestens drei bis sechs Monate, bis Ihr Material gelesen und geprüft wird. Manchmal auch länger.
Bitte sehen Sie auch von Nachfragen zum Stand der Prüfung ab. Bei Interesse melden wir uns bei Ihnen.
Aufgrund der Vielzahl der uns erreichenden Manuskripte ist es uns nicht möglich, Absagebriefe zu schreiben.
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